Lake Run feiert gelungenen ersten runden Geburtstag

Die 10. Auflage des OCR-Rennens lockt rund 2.500 Aktive ans Westfälische Meer

Der Lake Run hat bei seiner 10. Auflage am Möhnesee nichts an seiner Attraktivität eingebüßt. Das OCR-Event fand wieder die richtige Mischung für ambitionierte OCR-Spezialisten und Hobbyläufer. Rund 2.500 Aktive machten sich auf den Weg über Strecken von acht, 15 und 21 Kilometer. Mehrere hundert Zuschauer waren im Start- und Zielbereich beziehungsweise an der Strecke.

Bei den beiden langen Strecken war auch wieder der Möhnesee Teil der Strecke. Erstmals war der Sonntag Veranstaltungstag am bewährten Termin dem letzten Augustwochenende. Dieser Wechsel fand statt, weil es sich bei den anderen Standorten der Lake Run-Serie Winterberg, Bremen und Trendelburg bei Kassel etabliert hatte. „Die Teilnehmer von weiter weg, wollen dort gerne vor dem Lake Run übernachten und danach schnell nach Hause. Ob der Sonntag am Möhnesee bleibt, ist noch nicht klar. Der Lauf war in diesem Jahr sehr gut. Es haben aber einige gesagt, dass sie den Samstag besser fanden“, sagt Organisator Ingo Schaffranka. Er und sein Team wollen die Zahlen jetzt genau analysieren und schauen, woher die Teilnehmer 2019 und in den Vorjahren kamen.

Henneken und Lautwein in Trendelburg/Kassel vor Lake Run-Grand Slam

Anders als beim Lake Run 2018 war es dieses Jahr sehr sonnig, doch im Möhnesee war mehr Wasser. So freute sich beispielsweise der Sieger über 15 Kilometer und Lake Run-Stammgast Felix Herrera vom Kölner Triathlon Team: „Dieses Mal konnte man im See schwimmen, das fand ich sehr gut.“ Es waren überhaupt bekannte Gesichter, die sich auf den ersten Plätzen tummelten. Bei der Elite über 21 Kilometer holten Claudia Maria Henneken bei den Frauen und Tobias Lautwein bei den Herren (beide Mud Monkeys) im dritten Rennen nach Winterberg und Bremen den dritten Sieg. Bei der Steel Edition am 13. Oktober in Trendelburg bei Kassel möchten beide den Lake Run-Grand Slam erreichen. Claudia Maria Henneken reist deshalb sogar von der OCR-Weltmeisterschaft in London an. Auch ein Beleg dafür, welchen Stellenwert der Lake Run in der Szene besitzt. Auch Tobias Lautwein freut sich besonders: „Die Strecke von Trendelburg ist für mich die schönste der Serie mit den Steigungen, Wald und der historischen Kulisse.“

Auch wenn sich der Lake Run als solcher in seiner Form etabliert hat, gibt es immer wieder Neuerungen. Beispielsweise erhielt die Serie vor dem Start 2019 eine neue Hindernisreihe, an denen unter anderem gehangelt wird. „Das sind Hindernisse, mit denen wir uns vor anderen Topevents nicht verstecken brauchen“, sagt der Sportliche Leiter des Lake Run und Hindernisbauer Marco Seyfarth. Er ergänzt: „Wenn ich ein Hindernis am Möhnesee nicht geschafft habe, kann ich zielgerichtet trainieren, um das Hindernis dann in Trendelburg zu schaffen.“ Auf die Rennen in der märchenhaften Umgebung mit Reinhardswald und Diemel freuen sich nun alle Beteiligten.

Ergebnisse von der Water Edition am Möhnesee gibt es hier:

https://my4.raceresult.com/105717/?lang=de

Fotos von sich jeder Teilnehmer bei Kooperationspartner:

https://beta.sportograf.com/de/event/5332